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Interview „Controlling Software-as-a-Service sicher in der Cloud einsetzen“

Fachartikel Controller Magazin 0119

erschienen im Controller Magazin Special (Mai 2019)

CM Special: Normalerweise sagt man ja: „Never change a running system“. Welche Gründe sprechen dennoch dafür, dass sich ein Anwender, der bereits eine integrierte On-Premises Planungssoftware besitzt, auf einen Wechsel zu Software-as-a-Service einlassen soll?

Dr. Renzel: Die Cloud bietet Controlling-Verantwortlichen die Schlüsseltechnologie, um eine agile Planung umzusetzen. Agil bedeutet, dass die Planung sich schneller auf neue Marktsituationen einstellen kann. Es reicht künftig nicht, einmal die Jahresplanung zu machen und sich dann zurückzulehnen. Geplant wird in Unternehmen immer häufiger und in immer kleineren Abständen. Dieser Wunsch nach Agilität kann aber nur in Erfüllung gehen, wenn eine Planungslösung schnell im Einsatz ist, kein großes Investment benötigt und wenn ich mich als Controlling Verantwortlicher auf meine eigentliche Kernaufgabe konzentrieren kann: Die Weichenstellung für mein Unternehmen.

CM Special: Und wieso liegt Ihre Antwort darauf in der Cloud? Die Anpassungsfähigkeit von Controlling-Software ist ja keine neue Anforderung und es gibt viele Anbieter von On-Premises-Software, die diese Eigenschaft ebenfalls propagieren.

Dr. Renzel: Ja diese Versprechen von vielen Anbietern mögen innerhalb der fertig installierten Lösungen gelten. Aber hier befindet sich bereits ein großes Manko der On-Premises- Herangehensweise. Bevor diese Zusagen eingelöst werden können, bedarf es meist eines großen BI Projekts zur Einführung. Controlling-Systeme lassen sich nicht eben mal wie ein kleines Portable Tool mit einem Klick installieren. Sie benötigen erstmal IT Ressourcen, beispielsweise für den Betrieb Ihres Business Warehouse im eigenen Rechenzentrum oder die Freigabe zur Installation von Software bei Endanwendern.

CM Special: Meines Wissens können User aber auch auf zentral und intern aufgesetzten Controlling Tools per Browser zugreifen. Wo liegt denn dann noch der große Vorteil einer Cloud-Lösung?

Dr. Renzel: Der große Vorteil ist die Konzentration auf das Wesentliche. Auch ein zentrales System mit Browser-Zugriff über Web-Clients muss schließlich von der eigenen IT installiert und betrieben werden. Das sind finanzielle und zeitliche Investitionen, die das Unternehmen in andere wichtige IT-Projekte investieren könnte. Zudem ist die Leistungsskalierung“ eine Anforderung, die die eigene IT nur schwerlich bietet, wenn sie nicht direkt eine gigantische Infrastruktur bauen will, die außerhalb der Planungsphasen ungenutzt bleibt.

CM Special: Das müssen Sie uns bitte etwas genauer erläutern.

Dr. Renzel: Planung ist von phasenweisen Peaks geprägt. Man denke an Jahresabschlüsse oder Saisonalitäten im Geschäft. Im Extremfall oder vielleicht bald sogar Normalfall wird die Planung „unplanbar“ und muss jederzeit, wenn es die Situation erfordert, ad-hoc erfolgen können. Erklären Sie das mal Ihrem IT Leiter, vermutlich wird er die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Von jetzt auf gleich sollen 10-mal mehr Benutzer ins System und trotzdem soll eine solide Performance garantiert sein. Cloud Hoster bieten ihren Kunden dazu das Konzept der „Elastischen Skalierung“. Stellt der Hoster fest, dass ein Kunde mehr Rechenleistung benötigt, schaltet er Ressourcen dynamisch hinzu, wird die Leistung nicht mehr benötigt, schaltet er die Ressourcen ab oder teilt sie anderen Kunden zu. Sie arbeiten einfach mit dem Dienst, Ihre IT muss sich um nichts kümmern.

CM Special: Das klingt überzeugend, dennoch schrecken viele Anwender vor allem aufgrund von Datenschutz-Themen vor dem Schritt in die Cloud…

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